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- Prolog im stumpfen Frühling -....
Fr 20.3. -
Fr 17.4. 2009
Zero Aarts.
E.V.
Ostendstraße 16
70190
Stuttgart
T
0711-2624315
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Konsequent
verbindet Klaus Fabricius in seinen Arbeiten einen scharfen
analytischen Blick mit irritierenden und berührenden künstlerischen
Mitteln. Sie sind Kommentare und Empfindungen sorgsam beobachteter
Welt, die weit über das Naheliegende und Sichtbare hinaus Geschichten
erzählen, zitieren, adaptieren, die berühren, erschrecken,
provozieren, amüsieren….
Der Ausstellungsraum von Zero Arts
e.V. wird diesmal zum Experimentierfeld für eine Rauminstallation,
eine ‚3D-Collage’, wie der Künstler es definiert:So
kommen u. a. zwei Flaggen in schwarz und weiß vor, die schmeichelnd im
Entrée um eine Trikolore wehen in Demut
und Erinnerung an ‚Die Freiheit führt das Volk’ von Delacroix.
Das ‚WERKbild’
gegenüber stimmt auf düster
Arbeitsprozesse
ein.
Eine abgelegte Axt deutet getane Arbeit an, der Haufen aus
Holzscheiten und Kohle wird im Monitor zurFeuerstätte. ‚Freiheit,
die ich meine’: Eine
Waffe ergänzt
das zeigerblinde Blatt der Uhr, nur wo zu? Der Raum wird durch das
Fotoprint ‚City’ geweitet, eine Tür hingegen verwehrt den Ortswechsel.
Als lyrischer
Verweis liest sich der ‚Apfel der Verführung’ auf Augenhöhe,
christliches Symbol und golden wie die Kugel der Prinzessin aus dem
Froschkönig. Ein feuchtes Handtuch hängt am Nagel über einer mit
Wasser gefüllten Schüssel, ein Zitat zur ‚Fußwaschung’. Und das
Flackern von Elektrokerzen irritiert in seiner Umgebung und setzt den
Biedermeier in Brand.
In
seinem konsequent eingesetzten Stilmittel der Collage nutzt Fabricius
technische Apparate, die ungewohnte Einblicke ermöglichen und
unbewusste Gedankengänge freisetzen. Die 3D-Collage als Erlebnisraum,
der Fragen aufwerfen soll, um das Staunen über die Welt nicht zu
vernachlässigen. kf
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